Kurz gesagt – Die Vielfalt von Lebensarten

pixabay.de - DiversityDie Wege, das eigene Leben zu führen, sind in Deutschland äußerst vielfältig. Nicht selten führt das zu Konflikten – egal ob es um Fleischkonsum, die Einstellung zur Arbeit, religiöse Inhalte oder sonstige weltanschauliche Dinge geht – Kritiker finden sich überall!

Ich spreche hierbei nicht von inakzeptabler Menschenfeindlichkeit wie Rassismus und Fremdenfeindlichkeit. Mir geht es hierbei um die Art, sein Leben zu leben – individuelle Entscheidungen im Lebensweg. Während es im Großen zwar einen Konsens darüber gibt, dass jeder Mensch sein Leben so gestalten soll, wie er es will, gibt es im Kleinen, auf der alltäglichen Ebene, viele Vorbehalte gegenüber dieser Vielfalt der Unterschiede. Schnell meint man, der eigene Weg sei doch irgendwie immer „der Beste“, „der Richtige“. Kaum jemand wird sich davon freimachen können, in manchen Situationen in diesen Denken zu verfallen – der eine seltener, andere dafür um so häufiger. Ist es aber nicht diese Vielfalt der Lebensentwürfe, die Deutschland so bunt und interessant macht?

Die Vielfalt zu erhalten, ist kein großes Werk. Wir müssen lediglich die Kleidung oder die Frisur, die Wahl der Nahrung, der Berufswahl oder des Glaubens, das schnelle oder langsame Studium – kurz gesagt: die Art das Leben zu leben – bei unseren Mitmenschen akzeptieren und respektieren – eben so, wie wir es uns von Anderen auch wünschen. Warum? Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus!


Bildquelle: pixabay.com – Lizenz CC0 1.0 Universell

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2 Gedanken zu „Kurz gesagt – Die Vielfalt von Lebensarten

  1. Die Vielfalt zu erhalten, wäre wirklich kein großes Ding – doch da gibt es leider, leider das, was die Psychologen/innen als Rückprojektion bezeichnen: Man projiziert die eigenen Schwächen und ungeliebten Eigenschaften auf Andere, indem man ihr Verhalten, die Kleidung, Frisur, Religion, etc. abwertet, unter Umständen sogar hasst. Damit vermeidet mensch seit Urzeiten „sehr geschickt“, sich mit sich selbst auseinander setzen zu müssen. Und das ist meiner Meinung nach des Pudels Kern unseres Miteinanders…

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