Kurz gesagt – (N)Olympia in Hamburg

Olympia in Hamburg? Was auf den ersten Blick nach einem großen Sportfest klingt, entpuppt sich beim zweiten Blick jedoch schnell als teures Unterfangen – 2,2 Mrd. sollen Neuerrichtungen und Umbauten von Sportanlagen kosten. Wer glaubt, dass diese Summe die wahre Endsumme ist, muss nur einmal einen Blick auf andere Großprojekte werfen. Hamburg dient hierbei als optimales Negativbeispiel: die Elbphilharmonie! Statt 77 Millionen inzwischen 789 Millionen Euro teuer – und noch immer nicht fertig. Sich mit den aktuellen Plänen zu befassen, reicht hingegen auch: Fehler und Macken prägen die aktuellen Pläne!

Doch selbst wenn sich die Kosten am Ende tatsächlich auf rund 2 Mrd. Euro belaufen – dieses Geld wäre anderswo besser investiert. Während die Stadt sich an die intensiven Planungen für die Spiele macht, leiden Sozialverbände und Einwohner unter Sparmaßnahmen der Stadt. Stellen werden abgebaut, soziale Projekte gestrichen und Gelder gekürzt. Gleichzeitig ist man „Feuer & Flamme“ für die Spiele – Politik für die Menschen sieht anders aus.

Noch hat Hamburg die Chance, sich dagegen zu entscheiden. Eine, „ein bisschen absurde“ Bürgerbefragung soll das endgültige Urteil bringen. Zwar wird es für die Gegner schwer werden, sich gegen die breite Front aus Befürwortern behaupten zu können, doch wünsche ich den Aktiven viel Erfolg auf dem Weg zu (N)Olympia in Hamburg!

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