„Reicher Mann und armer Mann…“ (Bertolt Brecht)

Zitat der Woche II

„Reicher Mann und armer Mann standen da und sah’n sich an,
und der Arme sagte bleich: ‚Wär ich nicht arm wärst du nicht reich.’“

(Bertolt Brecht)

Für manch einen mag dieses Zitat sehr abstrahiert, vereinfacht und daher auch realitätsfern erscheinen. Es ist sicherlich auch nicht wirklich zutreffend, dass sich ein beliebiger armer und reicher Mann begegnen und der Arme nicht arm wäre, wenn der Reiche nicht reich wäre. Doch soll dieses Zitat von Bertolt Brecht auch nicht die alltägliche Realität wiedergeben, sondern viel mehr auf ein größeres, weltweit vorherrschendes Problem aufmerksam machen: Die ungerechte Verteilung von Vermögen und Kapital!

Die ungleiche Verteilung des Geldes – in Deutschland und weltweit!

Richtet man seinen Blick auf dieses Problem erkennt man in erster Linie, dass die Gruppe derer, die viel haben, reich sind, sehr sehr klein ist. Unter „reich“ verstehe ich hierbei nicht jene, die ein „gutes“ Einkommen haben, nicht jene, die mit ein paar Tausend Euro Netto auskommen, sondern all jene, die ein millionen- oder milliardenschweres Vermögen besitzen und darüber hinaus teilweise noch extrem hohe Einkomen aus beruflichen Tätigkeiten erhalten. In Deutschland beispielsweise besaßen die obersten 10% der Haushalte im Jahr 2007 über 60% des deutschen Gesamtvermögens. Gleichzeitig teilen sich die unteren 50% der Haushalte ca. 1,5% des Gesamtvermögens (bpb). Weltweit sieht diese Bilanz noch viel dramatischer und schlimmer aus. Im Jahr 2012 besaßen 29 Millionen Millionäre (0,6% der Gesamtbevölkerung) knapp 40% des Vermögens, wohingegen knapp 70% der Weltbevölkerung nur 3,3% des weltweiten Vermögens in ihren Händen hielten. Vergesen werden darf jedoch auch nicht, dass in diesen 70% auch all jene eingeschlossen sind, die gar kein Vermögen bzw. lediglich Schulden haben und daher gar keinen Teil des Gesamtvermögens besitzen. Die Summe dieses Gesamtvermögens belief sich im gleichen Jahr auf 222,8 Billionen US-Dollar, was bedeuten würde, dass bei einer komplett gleichen Verteilung jedem Menschen ein Vermögen von rund 48 000 US-Dollar ermöglicht werden könnte (FAZ), .

Das Geld ist da, der Wille fehlt!

Ich möchte mit diesem Beispiel nicht für den Kommunismus werben, dieser ist zwar eine nette utopische Theorie, jedoch in der Realität nicht umsetzbar. Viel mehr soll diese Rechnung darauf hinweisen, dass das Geld zur Armutsbekämpfung vorhanden ist. Denn, immer wieder hört man von der angeblichen Problematik des fehlendes Kapitals, wenn effektive und große Hilfen gefordert werden. Aussagen wie „Die Asylpolitik kostet zu viel Geld“, „Was können wir für deren Armut?!“, „Die wollen nur an unser Geld“, „Wir haben kaum genug Geld für eigene Interessen und Probleme, da können wir nicht den Armen in der Welt noch helfen“ oder ähnlich ausgerichtete Statements sind keine Seltenheit und nicht nur im rechten Lager zu finden. Doch sind diese Argumente sind reine Vorwände, denn die Welt vereint ausreichend Kapital, es liegt nur an den falschen Stellen. Statt dieses Geld in sinnvolle und langfristig angelegte Entwicklungshilfe, wie dem flächendeckenden Ausbau von Schulen, der Errichtung von einer stabilen Wasserversorgung oder ähnlichem zu investieren, liegt dieses Geld zu großen Teilen auf Konten, wird investiert, jedoch in einem Kreislauf, an dem die armen Staaten sowie auch wir, in den wohlhabenden Ländern lebenden Menschen nicht teilhaben und vermehrt sich dabei fleissig selbst.

Möglich ist all das, da die wirtschaftlich starken Staaten der Welt ihre politischen Maßnahmen und Entscheidungen nicht an den Problemen der Menschen orientieren, sondern sie es sich mit den Reichen der Welt gemütlich machen. Während in Deutschland, Frankreich oder anderswo verschiedene (Einkommens-)Gruppen gegeneinander ausgespielt werden, Diskussionen um Steuererhöhungen in angeblichen „Neiddebatten“ enden oder aber die Besserverdienenden meinen, die Menschen ohne oder mit geringem Einkommen würden nur an ihr Geld wollen, sitzen Politiker und Vermögende gemeinsam am Tisch und freuen sich darüber, dass so weiter gemacht werden kann wie bisher. Dass es „linken“ Parteien oder anderen Organisationen, Verbänden, Vereinen oder Einzelpersonen jedoch gar nicht vorrangig darum geht, dass jene Menschen mit einem Einkommen von monatlich 5 000 oder 10 000 Euro mehr Steuer zahlen sollen, sondern darum, den Reichen eine Millionärssteuer aufzuerlegen bzw. weitere Abgaben auf Zinserträge, Börsengewinne oder ähnliches einzuführen, kommt bei all diesen gesellschaftsinternen Diskussionen gar nicht an die Oberfläche. Diese Ideen verebben, da die Menschen ihrer Wut über Ungerechtigkeit und ungleiche Verteilung schon in der Diskussion um die eigenen Steuern freien Lauf lassen und somit verhindert wird, dass über die eigentlich wichtigen und notwendigen Steuererhöhungen für die Reichen gesprochen wird. Auf der Strecke bleiben die Menschen selbst, wohingegen die herrschende Politik und die Vermögenden die lachenden Dritten sind, die auf all dem Geld sitzen und es verwalten, was die Millionen Menschen dringend bräuchten. Ein weiterer Bereich in dem Geld ausreichend vorhanden ist, jedoch nicht ausreichend gezahlt wird ist die Lohn- und Gehaltspolitik vieler Unternehmen. Trotz steigender Gewinne, sich vermehrendem Kapital in den obersten Teilen der Gesellschaft, steigen die gezahlten Löhne und Gehälter für die Masse der Menschen gar nicht, oder aber nur so gering an, dass diese Erhöhungen direkt durch die Preissteigerungen „aufgefressen“ werden (destatis, DGB). Forderungen nach höheren Löhnen, einem, alle arbeitenden Menschen umfassenden, Mindestlohn oder aber anderen politischen Eingriffen in die Lohnpolitik werden mit Argumenten wie der Wahrung wirtschaftlicher Freiheit, dem Abschieben dieser Thematik auf Gewerkschaften oder aber, ausgelöst durch einen Mindestlohn, drohender, hoher Arbeitslosigkeit vom Tisch gefegt.

Positive Aussichten, sofern sich etwas tut!

Dabei würden all diese Maßnahmen großes bewirken können. Zumindest im nationalen Rahmen würden Gehälter und Löhne steigen und es wäre viel mehr Geld für Bildung, Sozialsysteme, Förderung von Integration, Flüchtlingspolitik und weitere Bereiche vorhanden, in denen seit der Krise kräftig gespart wird. Die Krise, wie die oben genannten Zahlen sowie die Quellen dieser Zahlen deutlich machen, hat den Reichen nicht geschadet. Das Vermögen dieser Personengruppe stieg auch nach 2007 weiter an, während Millionen Menschen in diversen Nationen unter Sparmaßnahmen zu leiden hatten, da beispielsweise Bildung zurückgefahren wurde, die Sozialsysteme weniger Geld zur Verfügung hatten oder aber staatliche Förderungen für soziale Projekte sowie auch Rentenzahlungen und Gehälter enorm gekürzt wurden. Doch noch immer stritten die Menschen, zumindest in Deutschland, über die eigenen Steuern, nicht aber darüber, wie man das Geld der Reichen in den Kreislauf der Wirtschaft bzw. die Hände des Staates und somit im Enddefekt auch wieder in die Hände der Menschen, in Form von Löhnen, Gehältern oder geringeren Steuern transportieren könnte. Dennoch zeigt sich, dass es genug Mittel und Wege gibt, Armut in Deutschland oder Europa zu bekämpfen. Die Menschen müssen dies jedoch erst endgültig begreifen und sehen, dass sie eher „der Arme“ als „der Reiche“ sind.

Um weltweit zu einer wirklichen Veränderung der Vermögensverteilung zu gelangen, wären noch weitere, viel größere und nicht allein im nationalen Rahmen umsetzbare Veränderungen nötig. Es ist kein Geheimnis, dass der Wohlstand der Industriestaaten zu großen Teilen auf der Armut der Entwicklungsländer aufbaut. Ob menschenunwürdige Arbeitsbedingungen und niedrige Löhne in Fabriken, deren Produkte nach Europa oder Nordamerika exportiert werden, Vernichtung von Lebensraum in Form von Abholzung, Förderung des Klimawandels durch nur geringe Umweltschutzmaßnahmen, Entsorgung von Schrott oder der Abbau von Rohstoffen ohne ausreichende Schutzmaßnahmen in Entwicklungsländern sowie die Überfischung diverser Weltmeere, Militäreinsätze zur Rohstoffsicherung, der Abschluss von Export- und Importverträgen zu Lasten der dortigen Bevölkerung oder andere Maßnahmen, die den industrialisierten Staaten ermöglichen, Staaten und Personen aus armen Ländern in ihre Abhängigkeit zu bringen; all diese Maßnahmen erzeugen Armut, lassen sie bestehen oder fördern sie gar. Denn, bisher bleibt den Menschen nichts von den Gewinnen, die sie durch die Produktion von Gütern erarbeiten. Diese Gewinne, landen direkt in den Taschen der obersten Entscheider, einer kleinen Gruppe. Erst wenn sich daran etwas ändert, die industrialisierten Staaten und ihre Bewohner aufhören dem ewigen Fortschritt und Wachstum zu folgen, die eigenen Grenzen nicht länger verschließen, wenn die Opfer dieses kapitalistischen Treibens, die ärmsten Menschen dieser Welt, versuchen bei uns Zuflucht und Schutz vor Armut, Ausbeutung, Verfolgung oder Mord zu finden, die weltweite Ausbeutung der Armen ein Ende hat und das Geld von oben nach unten verteilt wird, nicht für alle gleich, aber so, dass alle unter menschenwürdigen Bedingungen leben können, kann die Armut wirklich effektiv bekämpft werden. Gleichzeitig schützt man sich so auch vor Kriegen, fehlender Bildung, Terrorismus, Extremismus und weiteren anderen Problemen, denn Armut ist die Basis von unzähligen Erscheinungen in der Welt, die nur neues Leid, neue Not, neue Armut erzeugen. Bekämpft man sie, schafft man gleichzeitig auch den Zugang zu Bildung und ermöglicht den Menschen so ein viel freieres, selbstbestimmtes Leben und keines, dass sich nur im Rahmen dessen abspielt, was regionale Herrscher, Konzerne, Unternehmen oder aber reiche Staaten ihnen ermöglichen.

Brecht hat Recht!

Betrachtet man nun abschließend nochmal das Brecht-Zitat und bedenkt die hier beschriebenen Dinge, wird deutlich, dass vielleicht nicht ein beliebiger reicher Mann für die Armut eines armen Mannes verantwortlich ist, es sich aber doch, abstrahiert und vereinfacht, so formulieren lässt, wie Brecht es getan hat. Die Welt ist neben vielem anderen auch ein großer Kreislauf mit unzähligen Verbindungen. Deswegen ist es nicht damit getan, wenn jeder Reiche sein Geld an Arme weitergibt, sondern es bedarf grundlegender Veränderungen, die teilweise im Text genannt wurden. Diese können jedoch nur von reichen und somit meist auch mächtigen Personen wirklich effektiv und dauerhaft in Gang setzen. Diese würde dabei vermutlich etwas, aber keinen bedrohlichen Anteil, ihres Vermögens „verlieren“, doch zeitgleich eine gerechtere Verteilung ermöglichen. Versteht man Brechts Zitat also so, dass er damit lediglich auf eine weltweit verbreitete Problematik hinweisen möchte, als viel mehr ein feststehendes Verhältnis zwischen zwei Menschen beschreiben will, ist es so zutreffend, wie kaum etwas anderes.

Denn, ohne die Armut der Massen in der Welt ist es nahezu unmöglich einen solch großen Reichtum zu erschaffen, wie ihn die obersten 1% der Welt haben. Gleichzeitig zeigt sich, dass mehr als genug Vermögen vorhanden ist, um dafür zu sorgen, dass die Menschen in keinem Staat der Welt in absoluter Armut leben müssen. Abhängig ist alles von den Strukturen, dem wirtschaftlichen Vorgehen der Reichen und der Politik, den Maßnahmen, die gegen Armut durchgeführt werden, der Entschlossenheit, gegen Armut zu kämpfen sowie weiteren Aspekten. All dies verpackt Brecht in seinem Reim, der auf den ersten Blick populistisch wirken mag, beim genaueren Hinsehen jedoch offenbart, dass er in 24 Worten eines der größten Probleme der Menschen so treffend beschreibt, dass man der Wahrheit dieser Worte kaum aus dem Weg gehen kann. Denn, vereinfacht ausgedrückt bedeutet all das hier geschriebene nichts anderes als das, was Brecht ausdrückt: Wäre der Arme nicht arm, wäre der Reiche nicht reich!



Ihr wollt noch mehr?

Hier gibt es einen aktuellen Beitrag zum gleichen Thema – Die Welt wankt

Hier findet ihr das Zitat der Woche I – Mahatma Gandhi

Hier einen kurzen Text über Vielfalt – Kurz gesagt: Die Vielfalt von Lebensarten


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7 Gedanken zu „„Reicher Mann und armer Mann…“ (Bertolt Brecht)

  1. Nehmen wir einmal an Herr Winterkorn würde 10 Mio seines Jahreseinkommen auf die 600.000 VW WerkerInnen verteilen. Dann bekämen die einmalig jeder ca.17€
    Daraus folgt: die Armen sind zu viele. Es ist eben doch kein Nullsummen-Spiel bei dem der Arme arm weil der Reiche reich ist. Sarah Wagenknecht weiß dies sehr genau, doch nichts zündet bei der ihr gerne zuhörenden Wählergruppe so sehr wie die Bedienung des Neidkomplexes. Und obendrein ist es so für die eigene Seele bequem sich keine Schuldfrage ob der eigenen Lage stellen zu müssen, wenn es im einen oder anderen Fall der eingetroffenen Armut angezeigt wäre.

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    1. VW-Mitarbeiter erhalten, zumindest in Deutschland, einen Lohn, von dem man durchaus gut leben kann (zumindest ein großer Teil der Belegschaft erhält einen solchen Lohn). Daher hinkt der Vergleich sowieso. Nehmen wir jedoch all jene, die beispielsweise von Hartz4 betroffen sind, in Langzeitarbeitslosigkeit stecken und daher unterhalb der Armutsgrenze liegen (Armut ist ein durchaus fest definierbarer Begriff, der auch statistisch definiert ist = die Mehrheit der VW-Mitarbeiter ist sowieso nicht „arm“ nach statistischer Definition) – für diese Menschen wären selbst 17 Euro eine Hilfe. Darüber hinaus gibt es in Deutschland nicht nur Jahreseinkommen, sondern auch PrivatVERMÖGEN. Geld, was über Jahre ungenutzt angehäuft wurde und auch gar nicht von der besitzenden Person benötigt wird.

      Würde man all dieses Geld, bzw. einen Teil davon, über staatliche Verteilungswege an Arme weitergeben, hätten wir wesentlich weniger PRobleme. Ein Nullsummenspiel ist es daher nur, wenn man die Basis nicht richtig legt…

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    2. Würde Herr Winterkorn 10 Millionen seines Jahreseinkommens nicht auf 600.000 Werker/innen verteilen, sondern auf 30.000 Menschen in Kalkutta oder Somalia, würden diese 30.000 Menschen nicht an Hunger sterben. Aber Herr Winterkorn ist ein kleiner Fisch. Die 10 reichsten Menschen der Welt haben in etwa 350 Milliarden Dollar. Damit würden sich problemlos ein Großteil der Weltarmut regeln lassen und jedem dieser Personen könnte man ein immer noch immenses Vermögen in Höhe von 20 Millionen belassen.
      Das Problem ist nicht der Reichtum eines Winterkorns, das Problem ist das unermessliche Vermögen von Multimillionären und Milliardären, das sich stetig vermehrt und immer weiter vererbt wird.
      Der Kommunismus ist nicht mehr Utopie als der Kapitalismus, aber diese Erkenntnis wird den Menschen der Zukunft vorenthalten bleiben, wenn mehr als 9/10 am Hunger verreckt, während sich das Kapital bei dem anderen Zehntel gesammelt hat.

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  2. Es ging meinem Beispiel auch nicht konkret um die Frage, wie gut oder schlecht die Belegschaft bei VW gestellt ist, sondern nur um das rechnerische Verteilungsproblem. welches dem Gedicht von Berthold Brecht zugrundeliegt. Dieses Gedicht ist ja eigentlich ein Lehrsatz und in seiner Aussage ist er rigoros und absolut formuliert, und darin liegt die Unschärfe: Die Disziplin der Dialektik kennt eben nur 0 oder 1, switch on or off, black or white,
    Er ist reich weil ich arm bin. Manchmal stimmt das auch, wenn zum Beispiel Aktienshareholder von Bekleidungsunternehmen, die in Bangladesch produzieren hohe Vermögen angehäuft haben. Aber eben nur manchmal.
    Aber in ganz vielen anderen Fällen stimmt es eben nicht. Ein erfolgreicher und daher gut bezahlter Chirurg in Bayern hat mit einer arbeitslosen Melkerin und Hartz IV Empfängerin in Mecklenburg-Vorpommern keine Verbindung im Sinne des Brechtschen Lehrsatzes.
    Die Frage, ob es gerecht ist, dass so hohe Einkommen in Deutschland gezahlt werden, ist eine ganz andere. Selbstverständlich sind die sozialen Verhältnisse in Deutschland nicht anders als als ungerecht zu bezeichnen.
    Sie sind aber nicht durch Umverteilung zu lösen.

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  3. Noch eindeutiger wird der Satz bezogen auf die armen und reichen Länder der Welt. Wer sich mit der Geschichte des Kolonialismus beschäftigt, erkennt sehr bald: Andere Länder wurden (und werden) bewusst destabilisiert und arm gehalten, um den Reichtum der einen zu ermöglichen. Unser hiesiger Reichtum gründet offenbar weniger auf der großartigen deutschen Arbeitsmoral und dem „richtigen“ politischen und Wirtschaftssystem, als man gemeinhin annehmen möchte… perfide Unterdrückungsmethoden werden da gerne ausgeklammert.
    Ähnlich verhält es sich auch mit der „natürlichen“ Verteilungskurve des Geldes innerhalb der Gesellschaft: Lobbyarbeit in Politik und Medien steht nur den sehr Reichen als Mittel zur Verfügung, die ihre Position so konstant ausbauen und verstärken können.

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